Lebenskunst, ars vitae bonae, die Kunst, ein gutes Leben zu führen, bildete in der Antike einen zentralen Bestandteil philosophischer Überlegungen. Nachdem sie in der Neuzeit, aufgrund der Verwissenschaftlichung der Philosophie vernachlässigt wurde, kommt der Lebenskunst aufgrund ihrer hohen Orientierungs- und Sinnfindungsqualität in den letzten Jahren wieder vermehrt Bedeutung zu. Anhand gemeinsamer Textlektüren und praktischen Übungen werden wir uns Themen wie Selbsterkenntnis, Selbstverwirklichung, Charakter- und Selbstbildung, Zeitgestaltung und persönliche Werte widmen.
Prof. Dr. Yvanka Raynova, Dr. Susanne Moser, Institut für Axiologische Forschungen